Grenzverläufe
Dieser Stein markiert die alte Grenze zwischen dem Bistum Verden und dem Herzogtum Lüneburg 1576.
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| Ansicht Lüneburger Wappen | Ansicht Verdener Wappen |
Der Stein wurde zusammen mit einer Karte des früheren Grenzverlaufes am Ahrsener Kirchweg in Ottingen als Nachbildung aufgestellt, da der echte Grenzstein nicht mehr vorhanden war.
Auf der ebenfalls aufgestellten Hinweistafel steht hierzu:
„Im Mittelalter verlief zwischen Ottingen und Ahrsen die Grenze des Herzogtums Lüneburg und des Bistums Verden. Der genaue Verlauf der Grenze war lange umstritten. In langen Verhandlungen von 1475 – 1581 wurden sie Abschnitt für Abschnitt festgelegt. Im Jahre 1576 begann man, die Grenze zu markieren. Dazu wurden Erdhügel aufgeworfen und an wichtigen Eckpunkten Grenzsteine mit den Wappen beider Fürstentümer auf Erdhügel gesetzt.
Die verspielte Form der Wappen ist typisch für die Barockzeit. Diese Nachbildung steht etwa 25 m nördlich vom ursprünglichen Standort. Die erhaltenen Originalsteine zeigen kleine Unterschiede in der Gestaltung der Wappen. So muss man mehrere Steinmetzen annehmen, die die insgesamt 29 Steine zwischen Wintermoor und der Aller bei Hülsen bearbeiten.“
Auf der ebenfalls aufgestellten Hinweistafel steht hierzu:
„Im Mittelalter verlief zwischen Ottingen und Ahrsen die Grenze des Herzogtums Lüneburg und des Bistums Verden. Der genaue Verlauf der Grenze war lange umstritten. In langen Verhandlungen von 1475 – 1581 wurden sie Abschnitt für Abschnitt festgelegt. Im Jahre 1576 begann man, die Grenze zu markieren. Dazu wurden Erdhügel aufgeworfen und an wichtigen Eckpunkten Grenzsteine mit den Wappen beider Fürstentümer auf Erdhügel gesetzt.
Die verspielte Form der Wappen ist typisch für die Barockzeit. Diese Nachbildung steht etwa 25 m nördlich vom ursprünglichen Standort. Die erhaltenen Originalsteine zeigen kleine Unterschiede in der Gestaltung der Wappen. So muss man mehrere Steinmetzen annehmen, die die insgesamt 29 Steine zwischen Wintermoor und der Aller bei Hülsen bearbeiten.“
Originaler Grenzstein
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| Ansicht Lüneburger Wappen | Ansicht Verdener Wappen |
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| Draufsicht |
- Alle Fotos von Hohlert Grünhagen, Ottingen -
Hinweis: Als Besiegelung dafür, dass dieser Stein Gültigkeit hat und von beiden Seiten anerkannt wurde, wurden mit dem Schwert rautenförmige Markierungen in den Stein eingeschlagen. Somit war der Grenzverlauf seinerzeit anerkannt.
Von Stellichte über den Königshof bei Bleckwedel, Kettenburg und Ottingen verlief im Mittelalter die Landesgrenze zwischen dem Bistum Verden und dem Herzogtum Lüneburg. Im Jahre 1576 ließ der Bischof Eberhard die vielfach umstrittene Grenze markieren. An jedem Punkt, an dem der Grenzverlauf einen Knick machte, wurde ein runder Erdhügel aufgeworfen. Auf jeden dritten oder vierten der Hügel setzte man große Grenzsteine aus Wesersandstein. Sie tragen auf der Lüneburger Seite das Löwenwappen der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und auf der Verdener Seite das Wappen des Bistums mit dem Nagelkreuz. Nur wenige Originalsteine sind noch vorhanden. Bei Kettenburg und Ottingen sind deshalb originalgetreue Nachbildungen der alten Grenzsteine etwa an den ursprünglichen Plätzen aufgestellt und mit Erklärungstafeln versehen worden. (Quelle: Dr. Wolf-Dieter Tempel)
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- Quelle:Roland Schneeweiß - |
2 * Visselquelle und Stadtkirche
3 * Landwehrwall
4 * Burghügel in Kettenburg
5 * Historischer Grenzstein in Kettenburg
6 * Historischer Grenzstein bei Ottingen










der Kommunionkinder zum letzten Mal vor ihrer Erstkommunion
31. März 2012
am 24. März von Stellichte nach Walsrode
Ausstellung zur Erstkommunion bis zum 13. Mai noch in Walsrode
