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Dvorák Messe

„Vox Humana“

Einen besonders stimmungsvollen und feierlichen Gottesdienst erlebten am 14. April 2007 die Besucher der katholischen

Herz-Jesu Kirche
in Visselhövede.

Zu verdanken war dies der Chorgemeinschaft „Vox Humana“.


 - Foto von Angela Kirchfeld -

Der Chor aus der Vogelparkregion, unter der Leitung von Jan-Jürgen Wasmuth, sang die Kammerchormesse in D-Dur op. 96 von Antoni Dvorák.

Äußerst konzentriert, aber dabei mit spielerischer Leichtigkeit, trug der Chor die einmalige Messe des tschechischen Komponisten vor. Begleitet wurden sie dabei von Rottraud Wasmuth an der Orgel.

Dvorák wurde am 8. September 1841 in Nelahozeves (Mühlhausen) an der Moldau geboren und verstarb am 1. Mai 1904 in Prag. Heimatliebe, Naturverbundenheit, tiefe Religiosität, aber ebenso berauschende Lebensfreude kommen im Werk dieses bescheidenen Menschen zum Ausdruck. Geduldig musste er jedoch eine lange Durststrecke des Misserfolgs durchstehen, bis durch die Empfehlung von Brahms seine Slawischen Tänze im Druck erschienen und die Musikwelt auf ihn aufmerksam wurde.

Mit unübertrefflichem Einfallsreichtum hat Dvorák stets mit-reißende Musik geschaffen. Nachdem zunächst nur wenige seiner Werke im internationalen Musikbetrieb Fuß gefasst hatten, machten Pioniertaten, wie Gesamteinspielung seiner Sinfonien durch István Kertész bewusst, dass das gesamte Werk des böhmischen Meisters Beachtung verdient.

Angela Kirchfeld

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